„Wir werden uns auch zum Ligausklang voll fokussieren!“

Maecel Schliedermann mit gewohnter Zweikampfstärke, hier im Auswärtssapiel beim TV Bruck (Foto: sportfotoseisenach) Maecel Schliedermann mit gewohnter Zweikampfstärke, hier im Auswärtssapiel beim TV Bruck (Foto: sportfotoseisenach)

Eisenachs Kapitän Marcel Schliedermann vor dem Heimspiel gegen die HSG Wetzlarr II



Zum letzten Liga-Heimspiel erwartet der ThSV Eisenach am Samstag, 27.04.2019 um 19.30 Uhr die zweite Mannschaft der HSG Wetzlar. Die Hessen, zumeist mit etlichen Anschlusskadern aus dem Erstbundesligaaufgebot, rangieren mit ausgeglichenem Punkteverhältnis (28:28) auf dem 9. Tabellenplatz, dürften mit der bisherigen Ausbeute durchaus zufrieden sein. Die Wartburgstädter, seit einigen Wochen als Ost-Staffel-Sieger in der 3. Liga feststehend, wollen die Konzentration hochhalten. Die entscheidenden Relegationsspiele gegen die HSG Konstanz stehen im Mai an: am Samstag, 11.Mai in der heimischen Werner-Aßmann-Halle, am Samstag, 18.05.2019 um 20.00 Uhr in der Schänzle-Halle am Bodensee. Der Run auf die Tickets ist riesengroß. Diese sind erhältlich in der ThSV-Geschäftsstelle, online über www.thsv-eisenach.de, in allen Pressehäusern der Mediengruppe Thüringen und in allen dem Ticket-Center angeschlossenen Einrichtungen. Beim Heimspiel am Samstag gegen die HSG Wetzlar II werden die für das Relegations-Heimspiel noch vorhandenen Eintrittskarten erhältlich sein. Unbedingt zu beachten! Dauerkarten behalten, auch als Dank für die Treue, zum Relegations-Heimspiel ihre Gültigkeit!



Zur Lage vor dem 29. und vorletzten Spieltag sprachen wir mit Marcel Schliedermann, dem Kapitän des ThSV Eisenach:



Das Zwischenziel Staffelsieg ist bereits seit einigen Wochen erreicht. Wie sieht der Kapitän den Saisonverlauf bis zum 29. Spieltag?


Wir haben uns über die gesamte Saison sehr gut geschlagen. Es war im Vorfeld nicht zu erwarten, das wir bereits sechs Spieltage vor dem letzten Ligapfiff den Staffel-Sieg in der Tasche haben. Realistisch gesehen war auch nicht zu erwarten, dass wir jedes Spiel gewinnen. Die bisherige Bilanz mit 50:6 Punkten kann sich sehen lassen. Wir haben unsere Hausaufgaben solide erfüllt. Aber wie in der Frage angesprochen, wir haben nur einen Etappensieg errungen. Wir wollen den Gesamtsieg, sprich den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga. Darauf richten sich unsere Blicke, unser gesamtes Tun.



Mit Sead Hasanefendic kam im Sommer des Vorjahres eine Trainerikone. Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit zwischen Coach und Mannschaft?


Kurzum, das war ein Glücksgriff für den Verein und für uns als Spieler! Er hat sehr viel mit uns gesprochen, uns sein Konzept und sein System erläutert. Es hat bei jedem gefruchtet, jeder hat es verinnerlicht. Mit seinem riesigen Erfahrungsschatz hat er uns auf Kleinigkeiten hingewiesen, auf die es aber ankommt, um erfolgreich zu sein. Wir sind stolz, Sead Hasanefendic als Trainer in unserer Mitte zu haben. Handballerisch und menschlich!



Was veränderte sich gegenüber der Abstiegssaison des Vorjahres?


Ein neuer Trainer brachte ein neues System mit. Das war auf uns zugeschnitten, es passt ganz einfach. Wir haben intensiv an unserer 6:0-Abwehr gearbeitet. Unser Coach legt großen Wert auf schnelles Spiel nach vorn, um die sogenannten einfache Tore zu erzielen. Wir mussten uns erst daran gewöhnen, im Positionsangriff geduldig zu spielen. Geduldig, aber zugleich mit Druck auf das gegnerische Gehäuse. Jeder Spieler hat die Aufgabe, Torgefahr auszustrahlen. Dann entstehen Lücken in der gegnerischen Abwehr, die Platz zum erfolgreichen Torwurf bieten.



Sie selbst haben Ihr Gewicht reduziert. Zu Ihrem Vorteil?


Ein klares Ja! Ich war jedes Training, jedes Spiel dabei, war nicht verletzt. Dieses große Pensum bereitete mir keinerlei Probleme. Ich hoffe natürlich, das bleibt so. Mit der Gewichtsreduzierung habe ich an Schnelligkeit und Kondition zugelegt. Vor meinem Autounfall habe ich so um die 100 Kilo gewogen. Jetzt zeigt die Waage 93 Kilo an. Das Arbeiten mit unseren Athletiktrainer Alexander Nöthe sowie unseren Physiotherapeuten Martin Münzberg und Willy Stark hat sich ausgezahlt.



Zwei Ligaspiele stehen an: am Samstag zu hause gegen die HSG Wetzlar II; eine Woche später bei der SG Leutershausen. Kann man sich auf diese noch fokussieren, angesichts der nahenden Relegationsspiele?


Wir müssen uns fokussieren! Unser Trainer lebt das vor. Wir erachten die Ligaspiele zugleich als Vorbereitung auf die alles entscheidenden Relegationsspiele. Zudem sind wir unseren Fans und auch uns zwei Erfolge zum Ligaausklang schuldig. Wir werden Vollgas geben!



Sehen Sie sich mit Ihrer Mannschaft gerüstet für de beiden Spiele gegen die HSG Konstanz?


Wir sind zum Saisonhöhepunkt nahezu alle fit. Alle stehen voll im Training. Eine positive Saison liegt hinter uns. Ich habe ein gutes Gefühl. Wir freuen uns auf diese Spiele. Für den Erfolg der Saison bis heute – und sicherlich auch bis in den Mai hinein – ist der Zusammenhalt zwischen Mannschaft und Fans extrem wichtig und einfach grandios. Fantastisch, wie wir zu den Heim- und Auswärtsspielen unterstützt wurden. Das hat alle im Team beeindruckt. Ein riesiger Dank der gesamten Mannschaft an unsere Fans! Wir wollen nun im Mai ein Stück von diesem Vertrauen, von dieser Unterstützung zurückgeben.



Sie werden den ThSV Eisenach verlassen, bestreiten am Samstag Ihr vorletztes Heimspiel in der Werner-Aßmann-Halle. Spielt der Wechsel in Ihrem Kopf schon eine Rolle? Schauen Sie schon mal zum TV Emsdetten?


Ich schaue generell auf die 2. Liga, habe meine ehemaligen Vereine HSV Hamburg und den VfL Bad Schwartau im Blickfeld, schaue natürlich auch, was der TV Emsdetten macht. Man kennt sich ja. Die 2. Liga ist spannend. Oben und unten.



Marcel Schliedermann, Danke für das Gespräch.



Th. Levknecht



Quelle: PM ThSV Eisenach









  

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