Louisa Wolf bleibt der Neckarsulmer Sport-Union erhalten

Nach insgesamt vier Spielzeiten ist es der Neckarsulmer Sport-Union nun gelungen, Mannschaftskapitänin Louisa Wolf weiterhin an sich zu binden. Die Spielmacherin hat nach der inzwischen abgebrochenen Saison 2019/20 ihren auslaufenden Vertrag verlängert und wird damit auch in der kommenden Spielzeit wieder das NSU-Trikot tragen.

Wolf ist mit der Neckarsulmer Sport-Union bereits 2016 nach der Zweitliga-Meisterschaft in das deutsche Oberhaus aufgestiegen und wechselte danach erneut zum TV Nellingen, von dem die gebürtige Stuttgarterin bereits 2014 ins Unterland gekommen ist. In der 1. Bundesliga übernahm Wolf dann zuletzt gemeinsam mit Seline Ineichen als Mannschaftskapitänin Verantwortung und führte die Neckarsulmerinnen in den letzten beiden Spielzeiten an. Dabei musste sie nach der Rückkehr zur Sport-Union allerdings einen bitteren Rückschlag verkraften. Anfang Februar 2019 verletzte sich die 25-Jährige mit einem Riss des vorderen Kreuzbandes schwer und arbeitete anschließend mehrere Monate hart an ihrem Comeback. Nach einer erfolgreichen Rehaphase feierte Wolf bereits in der Vorbereitung auf die anstehende Saison ihre Rückkehr auf das Spielfeld und stand zum Saisonstart wieder im Mannschaftskader. Im Saisonverlauf hat sie sich dabei immer mehr zur alten Form zurück gekämpft und war im Spielaufbau sowie der Defensive immer ein wichtiger Faktor. Im letzten Saisonspiel vor dem Bundesliga-Abbruch war sie mit sehenswerten Toren die Toptorschützin im NSU-Kader und erzielte fünf ihrer insgesamt 19 Treffer.

„Während meines Comebacks zu Beginn der Saison habe ich gespürt, dass sowohl die Öffentlichkeit als auch ich selbst früh sehr hohe Erwartungen an mich gestellt haben. Rückblickend konnte ich nach der schweren Verletzung von Spiel zu Spiel immer mehr zur alten Stärke zurückfinden und möchte nun konsequent weiter für den Erfolg der Mannschaft und des Vereins arbeiten.“, erklärt Louisa Wolf ihre sportliche Situation in den vergangenen Monaten. Neben dem Handball ist sie derzeit hauptberuflich als angehende Lehrerin in den Fächern Deutsch und Sport am Neckarsulmer Albert-Schweitzer-Gymnasium engagiert.

„Mit dem Ende des Referendariates und dem anstehenden Übergang in den regulären Schuldienst war es eine sehr komplexe Herausforderung, die berufliche Karriereplanung mit einer weiterhin erfolgreichen leistungssportlichen Zukunft in Einklang zu bringen. Für mich beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt und am Ende eines längeren Abwägungsprozesses haben mich die sportlichen sowie hauptberuflichen Perspektiven zum Verbleib in Neckarsulm überzeugt. Gemeinsam mit dem Verein haben wir ein super Paket geschnürt, um die Erwartungen von Beruf und Profisport ohne Einschränkungen erfüllen zu können. Deshalb hoffen wir nun, dass auch die Entscheidung der zuständigen Schulverwaltungsbehörden dementsprechend ausfällt.“, so Wolf weiter.


„Nach ihrer schwerwiegenden Verletzung hat sich Louisa in der vergangenen Saison zurück gearbeitet und in den zwei Jahren als Mannschaftskapitänin auf und neben dem Feld viel Verantwortung übernommen. Als Spielmacherin ist sie gemeinsam mit Lynn Knippenborg die zentrale Spielerin beziehungsweise der kreative Kopf im Kader. Dazu hat sie sich inzwischen neben dem Handball auch beruflich in Neckarsulm einleben können und leitet als Lehrerin hier in Neckarsulm unter anderem die Handball-AG und die Auswahlmannschaft für den Wettbewerb ‚Jugend trainiert für Olympia‘. Deshalb sind wir sehr froh, dass sich Louisa für einen Verbleib bei der Neckarsulmer Sport-Union entschieden hat und damit bereits in ihr fünftes Jahr in unserem Verein gehen wird.“, sagt Kai Stettner, Geschäftsführer der Neckarsulmer Sport-Union.

Auch Tanja Logvin freut sich auf die Zusammenarbeit und möchte Louisa Wolf in ihrer weiteren Entwicklung helfen: „Louisa hat sich in den letzten Jahren in Nellingen und auch bei der Sport-Union sehr gut entwickelt und ist in der vergangenen Saison nach ihrem Kreuzbandriss schnell zurück gekommen. Ich möchte ihr helfen, nun wieder einen Schritt nach vorne zu machen und noch stärker zu werden. Sie ist für unsere Mannschaft und den gesamten Verein auf jeden Fall eine absolut wichtige Spielerin.“


Quelle: PM Neckarsulmer Sport-Union e.V.


  

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