Jannek Klein sieht Land

Das zweite Lehrjahr soll erfolgreich mit der Gesellenprüfung abgeschlossen werden: Jannek Klein (21) will beim Handball-Bundesligisten Eulen Ludwigshafen in der kommenden Saison einen entscheidenden Karriereschritt machen. Im Jahr eins nach Jerome Müller greift er an.

Müllers schweres Erbe
Klein, 21 Jahre jung, sieht nach dem Wechsel von Torjäger Jerome Müller zum TVB Stuttgart gute Perspektiven für sich im Rückraum rechts. „Da Jerome weg ist, der eine tolle Saison gespielt hat, habe ich jetzt bessere Chancen auf mehr Spielzeit“, weiß das Nordlicht, das bei der SG Flensburg-Handewitt ausgebildet wurde, vor einem Jahr aus der zweiten Mannschaft des FC Barcelona nach Ludwigshafen kam. Klein sagte Ja zu der Offerte aus der Pfalz, weil er um den guten Ruf der Eulen als Ausbildungsverein wusste. Und weil seinem Trainer den Ruf des Talentschmieds vorauseilt. „Fördern und fordern“, nennt das Lisa Heßler, die Geschäftsführerin, die nun auf den Durchbruch Kleins setzt. Junger Schwung …

Vertrauen in die Talente
Linkshänder, 1,96 Meter groß, Schuhgröße 47 – die Voraussetzungen für den Junioren-Nationalspieler sind gut, die Perspektive könnte besser kaum sein. Sein Rivale und Kollege auf Halbrechts ist der ein Jahr jüngere Yessine Meddeb. „Wir vertrauen den Beiden“, sagt Trainer Ben Matschke. So beurteilt das auch der Kapitän. „Vor zwei Jahren ging David Schmidt. Und Jerome Müller kam …“, erinnert Gunnar Dietrich.


„Ich habe richtig Bock“
„Ich kenne jetzt jede Halle in der Bundesliga und habe alle Gegenspieler gesehen, ich habe meine Erfahrungen gemacht. Jetzt geht es um die richtige Fitness, um, so viel wie möglich, auf der Platte zu stehen“, sagt Klein. Er glaubt, die Erste Liga jetzt auch kopfmäßig besser verarbeiten zu können, sieht sich ein stückweit gelassener als im Frischlingsjahr und fiebert der neuen Saison entgegen: „Ich habe richtig Bock! Ich bin heiß auf mehr!“

Hohe Ziele

„Jannek war Junioren-Nationalspieler, kam aus Barcelona. Sein Pech, dass Jerome Müller bei uns eine großartige Saison spielte und es wenig Grund zum Wechseln gab. Jannek hat erkannt, dass er viel lernen muss. Er hat in dem Jahr einen Schritt nach vorn gemacht. Er hat hohe Ziele und dafür ist es wichtig, dass er beherzigt, dass Fehler für eine Entwicklung notwendig sind“, sagt Ben Matschke. Er mahnt. Er fördert. Er fordert.

Der Kopf muss mitspielen

„Ich habe mit Ben ja auch über den nächsten Schritt gesprochen. Er hat mir klar gesagt, dass ich eine Riesenchance habe, die ich aber auch greifen muss. Ich weiß, dass ich es zeigen kann“, sagt Klein. Ihm ist klar, dass die im Training erarbeiteten Züge fortan kaltblütiger umzusetzen sind. „Es geht darum die Vorgaben mit der notwendigen Ruhe umzusetzen.“, sagt Klein. Ihm ist bewusst, dass er mit freiem Kopf sein Potenzial abrufen kann. Er weiß, dass Panikwürfe in der Bundesliga nicht helfen, sondern zumeist Gegenstöße einleiten. Taktische Lernprozesse sind unabdingbar.

Der Hobby-Golfer

Jannek Klein bewohnt ein Appartement im Ludwigshafener Süden. Und fühlt sich wohl. Es sind kurze Wege – zum Handball und zur zweiten Arbeitsstelle. Denn er hat inzwischen eine Ausbildung zum Personaldienstleister in Mannheim begonnen. Neben dem Tennis, „wenn es passt“, hat sich Klein nun auch dem Golf verschrieben. Da sind Mannschaftskameraden wie Pascal Bührer und Jannik Hofmann gerne dabei.

Quelle: PM Die Eulen Ludwigshafen


  

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