Neckarsulm mit nervenaufreibendem 24:24-Unentschieden in Halle-Neustadt

Nach 60 umkämpften Spielminuten kann die Neckarsulmer Sport-Union am Sonntagnachmittag beim SV Union Halle-Neustadt zumindest einen Punkt mehr auf dem Konto verbuchen. Gleich zweimal kämpft sich die Sport-Union im Spielverlauf nach vier Toren Rückstand zurück, die eigene 19:23-Führung kann in der Schlussphase allerdings nicht zum Sieg genutzt werden.


"Natürlich müssen wir die Führung besser zu Ende spielen und dürfen diese Führung eigentlich nicht mehr abgeben. Aber auswärts ein Punkt ist immerhin ein Punkt - vor allem bei einem so schlechten Spiel von uns, indem wir nicht zu unserer gewohnten Spielweise finden.", erklärt Tanja Logvin.

Bereits in den ersten Minuten der Partie war die Sport-Union im Angriff mit einigen Fehlwürfen gestartet, die hauptsächlich von Anica Gudelj im Tor der Wildcats pariert werden können. In den ersten 15 Minuten findet die Sport-Union nicht zur Normalform und lässt Halle-Neustadt durch die fehlende Ausbeute im Angriff auf 7:3 davon ziehen. In der Folge kommt die NSU aber besser in Fahrt und kann durch eine Umstellung in der Defensive, wodurch Helena Mikkelsen bei den Wildcats eng gedeckt wird, aufschließen sowie kurze Zeit später auch ausgleichen.




Noch vor der Halbzeitpause übernimmt Halle-Neustadt beim 13:11 erneut die Führung und kommt zunächst auch wieder besser aus der Kabine. Neckarsulm agiert in der zweiten Hälfte allerdings mit einer umgestellten Abwehr in der 5:1-Deckung und stellt die Gastgeberinnen damit vor deutlich mehr Probleme. Dazu bringt Tanja Logvin im Angriff mit Sara Senvald und Jill Kooij zwei Kreisläuferinnen, die vor allem für Lucie-Marie Kretzschmar gute Wurfpositionen erarbeiten. Kretzschmar 39. Minute auch, die den erneuten Ausgleich und fünf Minuten später sogar die erste Neckarsulmer Führung erzielt.Über 16:17 setzt sich die Sport-Union innerhalb von zehn Minuten in der stärksten Phase auf 19:23 ab und hat den ersten Auswärtssieg in der Saison knapp sechs Minuten vor Spielende in der eigenen Hand.


Für die starke Moral, mit der zweimal ein 4-Tore-Rückstand aufgeholt wird, belohnen sich die Neckarsulmerinnen in der Schlussphase allerdings nicht. Ein Doppelschlag von Marija Gudelj bringt Halle-Neustadt wieder näher ran, dazu bekommt Lucie-Marie Kretzschmar in einer unglücklichen Entscheidung nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte. Nachdem Lea Gruber den 23:24-Anschluss erzielt, bekommt Jojo Rode im darauffolgenden Angriff keinen 7m-Strafwurf zugesprochen und Danique Boonkamp verwirft auf der anderen Seite erstmals einen 7m-Versuch. 40 Sekunden vor dem Spielende trifft erneut Marija Gudelj zum lautstark umjubelten Ausgleich. Der letzte Angriff zur Chance auf den weiterhin möglichen Sieg endet mit einem Freiwurf von Irene Espinola Perez nach der Schlusssirene, der allerdings im Block der Wildcats hängen bleibt.

Handball Bundesliga Frauen: SV Union Halle-Neustadt - Neckarsulmer Sport-Union 24:24 (13:11)

Halle-Neustadt:

A. Gudelj (14/1 Paraden), Lepschi - Dietz (1 Tor), Winkler, Smit, Heimburg (3), Woller, Gruber (4), Boonkamp (5/5), Lütke, Nowak, Mikkelsen (5), Funke, Redder (1), Mazzucco, M. Gudelj (5)



Neckarsulm:

Gois (3 Paraden, 1 Tor), Wachter (5) - Kalmbach (1/1), Wolf. Senvald, Hendrikse (4), Knippenborg (3), Wick (1/1), Espinola Perez (3), Kooij (2), Kretzschmar (5), Rode (1), Moser (3/1)



Siebenmeter: HAL 5/6 - NSU 3/5



Zeitstrafen: HAL 5 - NSU 5 (rote Karte nach dritter Zeitstrafe: Lucie-Marie Kretzschmar)



Zuschauer: 400 (ausverkauft)


Quelle: PM Neckarsulmer Sport-Union e.V.


  

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