Gunnar Dietrich - Die Säule

„Die Eulen sind meine sportliche Heimat geworden, auch weil sich der Verein in all den Jahren immer weiter entwickelt hat“, sagt Gunnar Dietrich, der Kapitän der Eulen Ludwigshafen. Der heute 34-Jährige kam 2008 von TUSEM Essenzum damaligen Handball-Zweitligisten nach Ludwigshafen. 2011 wechselte der frühere Junioren-Nationalspieler von der TSG Lu-Friesenheim zum TBV Lemgo, kehrte 2013 zurück. Dreimal ist „Günnes“ mit der TSG beziehungsweise den Eulen in die Bundesliga aufgestiegen: 2010, 2014 und 2017. Der linke Rückraumspieler war dabei stets eine Schlüsselfigur. Er ist mit seinen 2,02 Metern sprichwörtlich eine feste Größe in der Abwehr und als Spielmacher der Mann, der die Kreisläufer perfekt einzusetzen weiß.

Ben - Freund und Chef

Seit Philipp Grimms Karriereende 2017 ist Dietrich Kapitän. „Als Kapitän genießt ,Günnes‘ in der Mannschaft Respekt. Mit seiner Art und Kommunikation, wobei er nicht laut werden muss, schafft er es mit Ruhe, Klarheit und Kompetenz, alle mitzunehmen“, attestiert Lisa Heßler, die Geschäftsführerin. „Kapitän zu sein, ist eine Ehre für mich“, sagt der in Bergisch Gladbach geborene Hüne. „Ben ist mein Freund. Aber wir wissen privat und Sport zu trennen. Beim Handball ist er mein Chef, da behandelt er mich wie jeden anderen Spieler auch“, beschreibt Dietrich, der Trauzeuge Matschkes ist, die Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer. „Wenn ich bei Ben daheim bin, ruht der Handball auch schon mal. Da haben und da finden wir auch ganz andere Themen“, erzählt der Routinier, der bei den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL) im Bereich Finanzen halbtags angestellt ist. „Das ist schon besonders in unserem Verein. Wir haben viele junge Spieler, die studieren und doch professionell Handball spielen können. Ich kann Sport und Beruf verbinden“, betont der Spielführer. „Es gibt keinen Grund, den Kapitän zu wechseln“, hat sich Matschke schon zu Beginn der Vorbereitung entschieden, wer die Mannschaft anführt. Lisa Heßler sieht in Dietrich einen Leistungsträger, „der für uns zentrale Bedeutung hat“: „Gunnar ist für Ben ein wichtiger Ansprechpartner.“

Lynn und Leonie machen Betrieb


Seit dreieinhalb Monaten hat sich das Leben im Hause Dietrich in der Melm im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim total verändert: Lynn und Leonie halten auch den stolzen Papa auf Trab. „Die Hauptlast trägt aber meine Frau“, sagt Dietrich, der sich natürlich bemüht, seine Anne so gut es geht zu entlasten. „Auch wenn es mit den Kindern mal eine anstrengende Nacht gibt, mit ihrem Strahlen belohnen sie einen am anderen Morgen wieder. Ich hoffe, dass ich meine gute Laune auf die Mannschaft übertragen kann“, sagt der 34-Jährige.

„Können auch Große schlagen

Die Eulen verfolgen in der neuen Saison - wie in den beiden Vorjahren - ein Ziel: drin bleiben, den Klassenverbleib schaffen. Vier Mannschaften müssen Dietrich und Kollegen dafür hinter sich lassen, um ein viertes Jahr in Folge erstklassig zu bleiben. „Das ist realistisch. Wir sind gut aufgestellt, wir wissen was auf uns zukommt, wir haben genug Spieler, die in den letzten Jahren Bundesliga-Erfahrung sammeln konnten“, verdeutlicht das Rückraum-Ass. „Wir haben gezeigt, dass wir auch große Mannschaften schlagen können“, sagt Dietrich in Erinnerung an den sensationellen 25:23-Heimsieg gegen den damals amtierenden deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt am 19. Dezember 2019. Da wurde die Eberthalle zur Eberthölle – wann das wieder so sein kann steht in den Sternen. „Unsere Fans waren immer ein absoluter Rückhalt. Handball ohne Fans – kaum vorstellbar“, sagt der Kapitän. In ihm sieht Geschäftsführerin Heßler „eine sehr, sehr tragende Säule“.

Quelle: PM Die Eulen Ludwigshafen


  

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