Selbstbewusst ins nächste Heimspiel

Die Platte in der Eberthalle dürfte noch warm sein nach dem heißen Derby gegen die Rhein-Neckar Löwen, wenn die Eulen heute (19.00 Uhr) auf die HSG Wetzlar treffen. Im zweiten Heimspiel innerhalb von nur fünf Tagen spielen dann, rein von der Papierform, zwei Verlierer des ersten Spieltages gegeneinander.
Als Verlierer fühlt sich bei den Eulen aber niemand, denn die Mannschaft von Ben Matschke überraschte beim 23:26 gegen den großen Favoriten aus der Neckarstadt mit einem couragierten Auftritt, zeigte eine tolle Leistung und hatte die Löwen phasenweise sogar am Rand einer Niederlage. Lediglich zwei Schwächephasen und zu viele Zeitstrafen (insgesamt 20 Minuten) verhinderten am Ende die Überraschung.


Eulen-Trainer Ben Matschke war im Rückblick und nach dem Videostudium unzufrieden mit der Kommunikation mit den Unparteiischen, weil seine Mannschaft normal verteidigt und gedeckt hat und zehn Zeitstrafen aus seiner Sicht unangebracht waren. „Viele Gegner monieren schon im Vorfeld die „harte Gangart“ der Eulen und werden auch dafür belohnt. Das ist eine Tatsache, über die man nicht wegsehen kann.“


Auch Wetzlar hielt bei der 28:32-Heimniederlage gegen den TBV Lemgo am letzten Donnerstag das Spiel lange offen und lag zwischenzeitlich sogar vorne. Am Ende scheiterte die HSG an der starken Abwehr des Gegners und Torhüter Wyszomirski.


Die HSG Wetzlar kommt mit einer eingespielten Mannschaft und einem nur wenig veränderten Kader zur Vorsaison in die Eberthalle. Den Abgängen von Torhüter Jane Cvetkovski (Ziel unbekannt), Alexander Hermann ( VfL Gummersbach) und Maximilian Lux (VfL Eintracht Hagen) stehen zwei Neuverpflichtungen gegenüber. Torhüter Anadin Suljakovic (Al-Ahli HC) und Alexander Feld ( Die Eulen Ludwigshafen). Als einziger neu verpflichteter Feldspieler, kehrt Alex schon früh in der Saison an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück.


Auch wenn im Umfeld der HSG Wetzlar teilweise optimistisch über einen einstelligen Tabellenplatz am Saisonende spekuliert wird, gibt Trainer Kai Wandschneider den frühzeitigen Klassenerhalt als oberstes Saisonziel aus.


Es wird ein enges Spiel auf Augenhöhe erwartet, aber wenn die Eulen an die starke Leistung gegen die Rhein-Neckar Löwen anknüpfen können, ist der erste Saisonsieg möglich. Wie wichtig dabei die Unterstützung der Fans ist, hat der vergangene Sonntag gezeigt, denn auch die erfahrenen Spieler der Löwen, die in vielen Arenen in Deutschland und Europa spielen, waren mehr als beeindruckt vom Hexenkessel Eberthölle.


Die Vorfreude auf den zweiten Heimauftritt ist schon wieder spürbar, denn jeder, der beim Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen dabei gewesen ist, muss Lust auf mehr Bundesliga-Handball bekommen haben. Und dass die Eulen in die LIQUI MOLY Handball-Bundesligagehören, haben sie am Sonntag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit einer erneut geschlossenen Mannschaftsleistung und den Eulen-Fans im Rücken, in einer wieder gut gefüllten Eberthölle, sollen die ersten beiden Punkte der Saison in Ludwigshafen bleiben. Tickets für das Spiel gibt es noch an der Abendkasse.








Stimmen zum Spiel:
Ben Matschke:
„Wetzlar kommt als Favorit in die Eberthölle und hat es immer verstanden, wichtige Spiele am Ende positiv für sich zu gestalten. Das macht es für uns doppelt gefährlich jetzt gegen diesen Gegner zu spielen. Für das Spiel gibt es meines Wissens noch Karten. Natürlich wollen beim Derby gegen die Löwen alle dabei sein, aber jetzt das Spiel gegen die HSG ist für uns das wichtigere Spiel. Gerade dann brauchen wir unsere Fans, die uns lautstark unterstützen und wie eine Wand hinter uns stehen.“

Pascal Bührer:
„Wir gehen gegen Wetzlar wieder mit breiter Brust ins Spiel. Wir wissen, was wir vor den Fans in der Eberthalle leisten können. Auf das Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen können wir aufbauen und werden natürlich alles daransetzen, die Punkte hier zu behalten. Wir werden gut vorbereitet sein und mit den Tugenden antreten, die uns gegen die Löwen ausgezeichnet haben. Wir werden versuchen, dass unsere Abwehr wieder gut und kompakt steht und unseren Angriff so schnell und strukturiert zu gestalten wie im Derby.“


Quelle: PM Die Eulen Ludwigshafen







  

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