Hendrik Wagner will's wissen

Er war ein Roter Teufel – jetzt hat er den Verein gewechselt, aber nicht die Farben: Hendrik Wagner (22), ein Mann für den linken Rückraum, kam vom Handball-Drittligisten SG Leutershausen zu den Eulen Ludwigshafen. Der Lockruf der Bundesliga …

Fünf Tore beim Debüt in Kiel

Hendrik Wagner kam dank seines Zweitspielrechts in der abgelaufenen Abbruch-Saison schon zu vier Kurzeinsätzen bei den Eulen. Bei seinem Bundesliga-Debüt in Kiel traf er fünfmal, die Eulen waren nah dran an einer Sensation, unterlagen nach großem Kampf und gutem Spiel 27:30 (14:15). „Das war eine unglaubliche Atmosphäre, für mich ein super Erlebnis“, schildert der in Heidelberg geborene Neuzugang seinen tollen Einstand in Liga eins.

Sieben Kilo neue Muskelmasse


„Er hat tolle Voraussetzungen, man muss ihn nur immer mal dran erinnern“, erklärt Eulen-Chefcoach Ben Matschke mit Blick auf den Zwei-Meter-Mann. Matschke: „Was mich sehr, sehr froh macht ist, dass er in der Corona-Pause sieben Kilo zugelegt hat. Das sind keine Corona-Kilo, das ist Muskelmasse. Da sehe ich, er nimmt es ernst. Er will es schaffen! Er ist in einem Top-Zustand.“

Jetzt müsse Wagner, der sich von 92 auf 99 Kilo hoch arbeitete, Schritt für Schritt in der neuen Umgebung gehen, lernen, sich an den jeweiligen Matchplan zu halten. Matschke: „Er muss weiter Spaß am Handball haben. Er darf sich freuen auf das was kommt, er soll jede Minute genießen. Er soll seinen Traum leben.“

Dank an Leutershausen

Mit sechs hat Hendrik Wagner daheim in Wiesloch mit dem Handball begonnen, 2018 folgte der Wechsel zum Drittligisten SG Leutershausen. „Ich bin Leutershausen sehr dankbar für die zwei Jahre, weil ich überraschend viel Verantwortung übertragen bekam“, bilanziert der Rückraum-Scharfschütze: „So konnte ich mich optimal weiter entwickeln.“

Maximale Ziele

Durch das Jahr mit Zweitspielrecht muss sich Hendrik Wagner bei den Eulen nicht lang eingewöhnen. „Ich kannte ja, außer Christian Klimek, alle. Das Umfeld passt, die Mannschaft passt, der Trainer setzt auf junge Talente“, präzisiert Wagner warum er Ja zum Angebot der Eulen sagte: „Ich will mich persönlich weiter entwickeln, ich will das Maximale rausholen.“

Vorbild Gensheimer

Hendrik Wagner ist kürzlich nach Ludwigshafen umgezogen, wohnt im Stadtteil Friesenheim. Zum Training in der Ries-Halle oder zu den Spielen in der Ebert-Halle braucht er mit dem Rad vier Minuten. Er hat sein Logistikstudium mit dem Bachelor abgeschlossen, strebt nun seinen Master in Controlling an. „Früher war Uwe Gensheimer mein Vorbild“, verrät Wagner, der am 15. August 23 Jahre alt wird. Privat mag er’s Freunde zu treffen, Basketball zu spielen und im Sommer zum See zu gehen. Die Vorfreude auf Bundesliga-Handball ist „unglaublich groß“. „Ich bin froh, dass die Vorbereitung begonnen hat. Ich freue mich riesig auf die Bundesliga, auf die Spiele mit den Fans. Ich versuche umzusetzen, was der Trainer vorgibt“, verspricht Wagner. Er ist jetzt Teil des großen Ganzen. Und ein junger Hoffnungsträger.

Quelle: PM Die Eulen Ludwigshafen


  

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