Die "40" knapp verpasst

Die Handballer des Wilhelmshavener HV haben ihre Ausnahmestellung in der 3. Liga Nord-West einmal mehr eindrucksvoll untermauert: Im Heimspiel gegen die Bergischen Panther feierten die Jadestädter am Samstag nach furioser zweiter Halbzeit einen verdienten 39:22 (17:13)-Kantersieg. Vor mehr als 900 Zuschauern war der niederländische Nationalspieler Rutger ten Velde mit 14/4 Toren bester WHV-Werfer.

Zuvor hatte es 35 Minuten lang nicht nach einem derart deutlichen Sieg des Spitzenreiters ausgesehen. Im Gegenteil: Der WHV hatte immer wieder große Probleme mit dem Kleingruppen-Spiel der Gäste, kassierte viele Tore über den Kreis und darüber hinaus auch die ein oder andere Zeitstrafe zu viel. Erst Mitte der ersten Halbzeit nahm der WHV-Express erstmals Fahrt auf und zog von 8:7 auf 12:7 davon (23.). Kurz vor dem Wechsel trennten beide Teams dann schon sechs Tore (16:10) - bei Halbzeit mussten sich die "Köhrmänner" aber mit einem 17:13 begnügen.

Als die Bergischen nach dem Wechsel wieder auf 16:17 herankamen, zog WHV-Trainer Christian Köhrmann schnell die Reißleine. Nach einigen Umstellungen gab es dann kein Halten mehr: Primoz Prost im Tor und seine Vorderleute rührten Beton an und vorne schepperte es fortan aus allen Lagen im Minutentakt. Vor allem Ten Velde zeigte sich in Torlaune, aber auch Tim Rozman und später der eingewechselte Fabrice Lehmann ließen sich kaum eine Gelegenheit entgehen. In der Schlussminute hatte der WHV noch die Chance, die "40" vollzumachen - der letzte Angriff verpuffte aber wirkungslos.

"Wir haben uns lange Zeit nicht gut angestellt gegen das Kleingruppen-Spiel des Gegners", monierte Köhrmann. "Erst nach dem Wechsel ging die Post richtig ab, weil wir die Paraden hatten und uns insgesamt besser bewegt haben." HSG-Trainer Marcel Mutz ging mit seinen Jungs hart ins Gericht: "Als der WHV ins Rollen kam, wurde es richtig peinlich für uns. Schade, weil wor zuvor 37 Minuten lang aus meiner Sicht überragend gespielt haben."


W'havener HV - HSG Bergische Panther 39:22 (17:13)
WHV: Prost (1. - 46./10 Paraden), Grunz (ab 46./6); Ten Velde 14/4, Rozman 5, Schauer 5, Schwolow 4, Lehmann 3, Postel 3, Drechsler 3, Konitz 2, Sabljic, Srsen, Maas
HSG: Eigenbrodt (1.-23. und ab 31./9), Conzen (23.-30./1); Weiß 5, Reinarz 3, Jesussek 3, Munkel 3, Heider 2, Ueberholz 2, Blum 1, Adams 1, Hinkelmann 1, Arnaud 1, Padeken
Schiedsrichter: Immel/Klein
Zuschauer: 919
Strafwürfe: 4/4 – 2/0
Strafminuten: 12 – 6

Quelle: PM WHV-Handball


  

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