Kurz befragt - Marian Michalczik

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bestreitet heute ihr letztes Europameisterschaftsspiel. Mit dem Duell um Platz 5 gegen Portugal (16 Uhr, ARD one) will das Team um Bundestrainer Christian Prokop das Turnier mit einem positiven Eindruck abschließen und einen Sieg mitnehmen. Für Bald-Fuchs Marian Michalczik die Chance, um weiter Erfahrungen mit der DHB-Auswahl zu sammeln und sich für Olympia zu empfehlen.

Wie fällt dein Fazit zur Europameisterschaft bisher aus?
Ich glaube, wir haben in Wien nach der schleppenden Vorrunde gut in das Turnier gefunden. Das Spiel gegen Kroatien haben wir zwar leider verloren, aber wir waren sicher sehr nah an unserem Leistungsoptimum. Durch die anderen Siege haben wir ein gutes Gefühl entwickelt. Das ist wichtig für die anstehenden Aufgaben.

Wie gut ist dieses Gefühl vor einem Spiel um Platz 5? Das Ziel war ein anderes.
Es wurde viel thematisiert, dass das Spiel eigentlich unnötig ist. Viele von uns starten am 2. Februar schon wieder in die Bundesliga und da würde es sicher guttun, wenn man ein paar Tage mehr frei hätte. Aber so ist es jetzt und wir werden die Aufgabe professionell annehmen, das gute Gefühl weitertragen und das Turnier bestmöglich abschließen.

Wie wichtig ist es für dich, noch einmal Spielpraxis zu bekommen?
Das wäre sicherlich schön. Für mich persönlich gibt es noch viel Entwicklungspotential nach oben. Es war schwer, wenn man ein paar Tage keinen Ball in der Hand hatte, und dann wieder in den Wettkampf einsteigt. Da will ich aber nicht klagen. Ich bin froh und dankbar für jede Minute. Die Erfahrungswerte kann mir keiner nehmen.

Wie schwierig war es, als du bei der Mannschaft aber nicht im Kader warst?
Es ist etwas schwer den Fokus zu halten und das Richtige zu tun. Das ist ein kleiner Zwiespalt, weil man nicht weiß, ob man noch einmal reinkommt und wie intensiv man trainieren soll. Nicht, dass man zu viel macht und dann einen wahnsinnigen Muskelkater hat. Es ist glaube ich auch wichtig, eine gute Laune an den Tag zu legen und zu versuchen, den anderen zu helfen. Wenn man dann wieder seinen Teil beitragen kann, ist es natürlich schön.

Wie schätzt du euren Gegner Portugal ein?
Das ist eine gute Mannschaft. Sie sind auf eine Art und Weise die Überraschung des Turniers. Viele Jungs haben Champions League-Erfahrung und zeigen wöchentlich, was sie draufhaben. Der große Vorteil ist ihre Eingespieltheit, weil der Kern der Mannschaft beim FC Porto spielt. Da stimmen das Timing, die Abstimmung und der Feinschliff. Es wird wichtig, dass unsere Abwehr steht und wir auf diesem Fundament aufbauen.



Quelle: PM Füchse Berlin


  

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