Gegner und Schiedsrichter überfordert

Den Jungfüchsen ist in der Jugendbundesliga ein Start nach Maß gelungen. Vor heimischer Kulisse konnten die Berliner mit 35:19 (18:9) gewinnen. Mit 12 Treffern hatte Tim Freihöfer maßgeblichen Anteil am Erfolg seines Teams. Bangen müssen die Jungfüchse allerdings um ihren Kapitän Nils Lichtlein, der sich nach einem überharten Foul an der Schulter verletzte.



Am Samstag war es soweit und die A-Jugend startete endlich in die Jugendbundesliga. Der erste Gegner der Saison war die NSG Nickelhütte Aue. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte Philipp Reineck in der zwölften Spielminute den Treffer zum 6:5 erzielen. Die Führung gaben die Jungfüchse dann auch nicht mehr aus der Hand und zogen kontinuierlich davon.



Vor allem die kompakte Abwehr und der sichere Siebenmeterschütze Tim Freihöfer verhalfen den Berlinern zu ihrer Sicherheit. Nach 60 Minuten hatte Tim Freihöfer 12 Tore auf seinem Konto. Die Jungfüchse ließen den Gästen nicht den Hauch einer Chance und das Team aus Aue wusste sich schnell nur noch mit Regelwidrigkeiten zu helfen. „Es gab viele Fouls Richtung Schulter und Gesicht, die wirklich unnötig waren“, mahnte Füchse-Nachwuchskoordinator Fabian Lüdtke nach dem Spiel.



Auch bei Bob Hanning sorgte die Abwehrarbeit des Gegners nicht für Begeisterung: „So macht Bundesliga keinen Spaß. Ich mache dem Team aus Aue aber keinen Vorwurf. Die Bewegungen und das Spiel waren einfach zu schnell für sie. Darum hätte ich mir mehr Schutz seitens der Schiedsrichter für meine Spieler gewünscht“. Besonders hart traf es Nils Lichtlein, der in der zweiten Halbzeit nach einem Griff in die Schulter nicht mehr weiterspielen konnte. Das Team von Bob Hanning bangt nun um den Kapitän, der morgen einen MRT-Termin hat. Die Füchse-Familie hofft auf eine schnelle Genesung!




Quelle: PM Füchse Berlin