Auf Du und Du mit den Profis: Neun Super-Anhänger beim ersten Füchse-Fan-Finale - Einer flog sogar extra aus der Schweiz ein...

Das erste Füchse-Fan-Finale war ein voller Erfolg. Neun Super-Fans trafen sich am Montagabend im Ristorante Lungomare zu einem exklusiven Essen mit ihren Lieblingen. „Der Abend war total cool“, schwärmte der neunjährige Joel Grieger.

Sie fand den verflixten Weg einfach nicht. Evelyn „Evi“ Weber irrte zunächst hilflos durch den Berliner Stadtteil Mitte – bis Bjarki Elisson zum Handy griff und den Edelfan erlöste. „Hallo Evi, ich bin es, Bjarki“, sagte der isländische Nationalspieler. „Wir warten auf dich.“

Der Linksaußen der Füchse Berlin erklärte Weber am Telefon den Weg, kurz darauf trat die treue Füchse-Anhängerin auch schon im Ristorante Lungomare in Berlin-Mitte zum ersten offiziellen Fan-Finale ein.

Erstmals überhaupt haben die Füchse einen Preis für ihre treuesten, verrücktesten, kleinsten, tapfersten, reiselustigsten Fans vergeben.Torwart und Fan-Liebling Petr Stochl, der an dem Abend ebenso dabei war wie die Bundesliga-Spieler Elisson, Nacho Plaza Jimenez und Kevin Struck sowie Sportkoordinator Volker Zerbe, war begeistert: „Es freut uns sehr, wenn wir den Fans eine Freude machen können. Ohne die Unterstützung der treuen Anhänger wären wir nichts.“

Bei Pizza und Pasta kamen neun Super-Fans ihren Lieblingen so nah wie nie. In einem zweieinhalb-stündigen Meet & Greet hatten die Anhänger die Chance, die Berliner Handball-Profis das zu fragen, was ihnen schon immer unter den Nägeln brannte. So wollten die besonders neugierigen Michelle Mühlberg und Finja Sievers wissen: „Was hörst du für Musik?“, „Was ist dein Lieblingsessen?“, „Was war dein schönstes Erlebnis mit den Füchsen?“, „Wie lange spielst du noch bei den Füchsen?“ Ebenso pfiffig war Joel Grieger, der bei den Füchsen in der D-Jugend das Tor hütet. Der Neunjährige ließ sich vor allem von Stochl Profi-Tipps fürs Tor geben. „Der Abend war total cool“, sagte Joel, dessen Kinderzimmer zu Hause im rot-grünen Füchse-Design ist.

Die Berliner Handballer suchten im Vorfeld über die Sozialen Medien ihre Super-Fans. In Kategorien wie „Die meisten Auswärtsfahrten pro Saison“, „Die meisten Füchse-Trikots im Schrank“ oder „Der am weitesten entfernt wohnende Fan“. Letzteres trifft auf Severin Dürr zu. Der Teenager wohnt in der Nähe von Zürich und war am frühen Morgen extra mit dem Flieger aus der Schweiz nach Berlin eingeflogen. Wie er zum Füchse-Fan wurde? „Ich habe vor vier Jahren ein Spiel der Füchse bei den Kadetten Schaffhausen gesehen. Heinevetter hielt überragend und Berlin gewann mit 40:35 – seitdem war ich total begeistert.“
Auch Maximilian Kropp ist unter den treuen Füchse-Fans kein Unbekannter. Der Sachse ist Torwart in der vierten Liga und allen voran für sein Stochl-Tattoo auf dem linken Oberarm bekannt. Kropp war extra aus Werdau bei Zwickau angereist.

Andrea Herrmann, die 17 Füchse-Trikots im Schrank hat, und Heidi Schneising, die nach eigener Aussage zwar nie aktiv Handball gespielt hat, aber trotzdem ein Riesen-Füchse-Fan ist, unterhielten sich angeregt mit Nacho Jimenez und Kevin Struck.

Da wäre noch Thomas Radmann, der Fan mit dem Deutschland-Hut. Für die Füchse nimmt er viele lange Reisen auf sich, war vor kurzem erst wieder bei der Vereins-WM in Doha.

Das Füchse-Fan-Finale war ein voller Erfolg. Für alle neun Anhänger war das sicherlich ein Abend, den sie so schnell nicht vergessen werden.
Begleitet wurde die Veranstaltung vom Hauptstadtsender „TV Berlin“. Der Sendetermin wird kurzfristig bekanntgegeben.

Die treuen Füchse-Fans: Michelle Mühlberg, Evi Weber, Severin Dürr, Maximilian Kropp, Finja Sievers, Heidi Schneising, Thomas Radmann, Andrea Herrmann, Joel Grieger

Quelle: PM Füchse Berlin


  
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